Erich-Kästner-Realschule Tostedt

Fortbildungskonzept

1. Grundsätzliche Vorstellung

Durch ein Fortbildungskonzept sollen Impulse für die Herausforderungen für die Zukunft gewonnen werden. Gleichzeitig bieten Fortbildungen auch immer eine gute Möglichkeit, das eigene Handeln kritisch zu reflektieren.

Im Rahmen der systematischen Schulentwicklung ist die Fortbildungsplanung den Schulen übertragen worden. Aus dieser veränderten Situation ergibt sich für unsere Schule ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Fortbildungen stellen eine wesentliche Maßnahme bei der Schulentwicklung dar.

2. Ziele

Fortbildungen helfen nicht nur der Lehrkraft, sondern auch den Schülerinnen und Schülern, die Ziele des Schulcurriculums zu erfüllen und das Schulprogramm umzusetzen.

3. Maßnahmen

Jede/r Kollege/Kollegin nimmt mindestens einmal jährlich an einer Fortbildung teil. Somit ist eine permanente Weiterentwicklung der jeweiligen Unterrichtsinhalte und der Unterrichtsgestaltung sowie eine Innovation des Schullebens gewährleistet. Die Kurse werden von Kollegen/innen besucht, die für die jeweiligen Fachrichtungen als Multiplikatoren dienen.

Aus dem Leitbild und den Konzepten der Erich-Kästner-Realschule Tostedt ergeben sich insbesondere folgende Schwerpunkte für die Teilnahme an Fortbildungen:

  • Erweiterung und Verbesserung der Methodenkompetenz (z.B. in einer SchiLF)
  • Schulungen im Bereich der Medienkompetenz
  • Schwerpunkt im Bereich soziale Kompetenz, insbesondere Mobbing und Gruppendynamik in der Klasse
  • Stärkung der Präventionsarbeit („Volksbund – Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ und besonders Rechtsextremismus), sowohl zur unterrichtlichen Einbindung als auch für Projektangebote
  • Weiterbildung zum Thema Einführungswoche (z.B. Lions Quest)
  • fachliche Fortbildungen zur Förderung leistungsstarker und leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler inklusive geeigneter Methoden und Materialien sowie zum Umgang mit Verhaltensweisen bei Krankheitsbildern wie Autismus, ADS, Schwerhörigkeit und Sehbehinderungen. Hinzu kommen auch Testverfahren zur Feststellung von Förderbedarf.

4. Erfolgskriterien

Eine sinnvolle Anwendung des Förderkonzeptes ist erkennbar, wenn jeder Lehrer bzw. jede Lehrerin einen aktuellen Wissensstand der Pädagogik und fachlicher Grundlagen hat. Erkennbar ist dies an der Information in Fachdienstbesprechungen und an der Umsetzung in den schuleigenen Lehrplänen.

5. Evaluation

Eine Reflexion und Überarbeitung erfolgt jährlich in der Gesamtkonferenz. Die Fachleitungen werden befragt, wie sie die Maßnahmen umgesetzt sehen und wie viele Kollegen in ihrem Fachbereich an Fortbildungen teilgenommen haben. Relevant ist hierbei die Rückmeldung der Lehrkraft über den Nutzen der Fortbildung. Verbesserungsvorschläge werden gesammelt. Mängel müssen ausgebessert werden.

GK-Beschluss (Evaluation) vom 06.05.2009