Erdkunde

Das Fach Erdkunde wird von Klasse 5 bis 10 unterrichtet.


Außer in Jahrgangsstufe 5, die ganzjährig 2 Unterrichtsstunden in diesem Fach hat, findet der Unterricht epochal statt, das heißt in einem Halbjahr werden 2 Wochenstunden gegeben.


Weiterhin werden, wenn es die Lehrerversorgung erlaubt, mehrere Wahlpflichtkurse angeboten, teilweise sogar bilingual d.h. auch auf Englisch.


Zentraler Gegenstand des Erdkundeunterrichts ist der Raum als Lebens- und Handlungsraum von Menschen. Er fördert eine gegenwart- und zukunftsbezogene Betrachtung der Erde und behandelt eine Fülle von aktuellen Themen- und Problemkreisen wie z.B. Globalisierung, Verständnis für Ökosysteme, Verständnis für andere Kulturen und Lebensräume, Umgang mit den Ressourcen usw. an Beispielen in verschiedenen Ländern. Eine systematische reine Länderkunde ist nicht mehr Gegenstand der Geografie an Schulen.


Der heimatliche Nahraum wird ebenfalls berücksichtigt, auch durch Einbeziehung außerschulischer Lernorte z.B. bei Exkursionen und Untersuchungen vor Ort, wenn es die unterrichtliche Situation erlaubt.


Vielfältige Kompetenzen werden vermittelt, die in der immer komplizierter werdenden Welt wichtig sind. Der Umgang mit Medien wie z.B. dem Atlas und dem Internet führt zu geografischem Orientierungswissen und ist ein wichtiger Unterrichtsschwerpunkt. Außerdem stehen im Mittelpunkt der Umgang mit Texten, Bildern, Statistiken, Diagrammen usw. im Lehrbuch, im Internet, in Zeitungen und in Informationsmaterial aller Art, sowie praktische Arbeiten z.B. Karten zeichnen, Modelle bauen usw.


Leistungsmessung


In allen Jahrgängen unterteilt sich die Note zu je einem Drittel:

  • in einen schriftlichen Teil (es werden 2 Klassenarbeiten geschrieben, wobei eine durch eine fachspezifische Leistung ersetzt werden kann),
  • einen mündlichen Teil und
  • einen fachspezifischen Teil.

Zu den fachspezifischen Leistungen gehören neben der Mappe auch Atlasübungen, Collagen, Referate, Präsentationen, Berichte über Exkursionen, usw.