Die Kampagne „Humanitäre Schule“ 

Das Jugendrotkreuz (JRK) Niedersachsen zertifiziert Schulen als humanitäre Schule. Um das Zertifikat Humanitäre Schule“ zu erlangen, erleben die Schülerinnen und Schüler das Planspiel Help“ und engagieren sich anschließend in einem selbst gewählten humanitären Projekt. Am Ende des Schuljahres werden die beteiligten Schulen ausgezeichnet. Auch die beteiligten Schülerinnen und Schüler erhalten eine Urkunde. Zielgruppe sind Schulklassen ab dem zehnten Schuljahr.

 

Die oben gezeigte Projektbeschreibung ist der Website der Kampagne Humanitäre Schule“ entnommen (www.humanitaereschule.de). Seit 2004 organisiert das Jugendrotkreuz des DRK-Landesverbandes Niedersachsen die Kampagne Humanitäre Schule, bei der sich niedersächsische Schulen bewerben können und nach Erfüllung mehrerer Bedingungen zur Humanitären Schule“ zertifiziert werden. Die Auszeichnung ist für Schulen gedacht, die sich in besonderem Maße mit dem Thema Humanität befassen.

 

Auch die Erich-Kästner-Realschule nimmt im Jahr 2020 bereits zum 12. Mal unter der Leitung von Stephanie McGauran teil. Um die Auszeichnung zu erhalten, reisen zwei SchülerInnen an einem Wochenende nach Einbeck und lassen sich vom Roten Kreuz zu Humanitären Scouts“ ausbilden. Sie überwachen und betreuen das Planspiel Help, das ein Teil der Kampagne ist und an einem ganzen Tag von der Klasse gespielt wird. Inhalt dieses Planspiels ist ein Konflikt zweier fiktiver afrikanischer Staaten, der von der ganzen Klasse friedlich gelöst werden muss. Die ausgebildeten Scouts übernehmen dabei die Rolle der UN (Vereinten Nationen). Der andere Teil der Klasse wird in mehrere Gruppen (Presse, Rotes Kreuz, afrikanische Staaten) aufgeteilt. Ein weiterer Teil der Kampagne beinhaltet ein selbstgewähltes humanitäres Projekt, wie z.B. Spielen mit Flüchtlingskindern, Kaffeetrinken mit Bewohnern des Seniorenheims oder Aktivitäten mit Grundschulkindern in der Nachmittagsbetreuung.

Stephanie McGauran